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New York Fashion Week – Impressionen aus der Mode-Metropole
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    New York Fashion Week – Impressionen aus der Mode-Metropole

    Wie sehen vier Tage zur New York Fashion Week aus? Hektisch, so viel steht fest. Carmen Jenny studiert Modejournalismus/Medienkommunikation an der
    AMD Akdemie Mode & Design in München und betreibt nebenbei ihr Blogazine CARMITIVE. Im Juli wurde sie von den Riem Arcaden zum Nachwuchsblogger 2017 gekürt. Mit diesem Gewinn konnte sie im September zur New York Fashion Week reisen. Von den zahlreichen Eindrücken der niemals schlafenden Stadt teilt sie mit uns die Erlebnisse, die sie so schnell nicht vergessen wird.

    DIE SHOWS

    Kaum angekommen, ging es sogleich zur ersten Fashion Show. Erst als ich und meine Begleitung unsere Plätze gefunden hatten und der erste Look der Katty Xiomara Kollektion präsentiert wurde, merkte ich: Jetzt bist du an der New York Fashion Week. Es war ein unglaublich tolles Gefühl. Hinzu kam, dass die gezeigte Kollektion mit fließenden Silhouetten und sanften Farben an eine leichte und fröhliche Frühlingsstimmung erinnerte – gute Laune pur. Katty Xiomara zeigte in einer der großen Hallen der Pier 59 Studios, wie die selbstbewusste Frau mit einer Vorliebe für zarte und feminine Designs im nächsten Frühling angezogen ist. Die portugiesische Designerin setzte auf Romantik, die besonders von den Rüschen und Blumenprints geprägt war. Ob bei den Looks in leuchtenden Pastellfarben oder komplett Schwarz – die Kollektion versprühte eine kleine Hoffnung, dass der Winter so schnell wie möglich vorbei geht.

    Am nächsten Tag ging es weiter mit der Modenschau von Timo Weiland. Zusammen mit seinem kreativen Team, ist der New Yorker Designer im Aufmarsch. Seit der Gründung des Labels im Jahr 2010 wurde es bekannt für die typisch Amerikanischen Klassiker wie Preppy-inspirierte Stücke mit einem spielerischen Twist für die vielseitigsten Kombinationen. An der Show zeigte das Label jedoch nicht nur seine Herbst/Winter Kollektion für diese Saison, sondern auch die Designs für die Uniformen der Crowne Plaza Hotels. Beide Kollektionen zeigten die Vorliebe für minimalistische Designs, klare Linien und die vielseitige Auswahl der Materialen wie Cord oder Samt. Deshalb kann man sich – ob beim Crowne Plaza angestellt oder nicht – prima von den Designs inspirieren lassen und die Timo Weiland Stimmung in seine Garderobe integrieren.

    Ein weiteres Highlight unter den Shows war die Präsentation der Frühling/Sommer Kollektion des portugiesischen Designers Miguel Vieira. Es begann mit einer femininen Leichtigkeit und endete mit dem starken Finale im kleinen Schwarzen. Mit seiner Frühling/Sommer Kollektion erzählte Miguel Vieira innert weniger Minuten eine Geschichte auf dem Laufsteg. Nachdem das Augenmerk zu Beginn vor allem auf der weißen Spitze und den Blumen-Applikationen lag, war es besonders das schimmernde Linienmuster und die Materialbearbeitung der Stoffe, die bei der zweiten Hälfte der Kollektion im Vordergrund standen. So symbolisierte besonders dieser Teil das selbstbewusste Frauen- und Männerbild, dass der portugiesische Designer mit seinen Kreationen vertritt. Dabei wiederspiegelten vor allem die klaren Silhouetten mit den akzentuierten Schulterpartien die schlichte Eleganz und selbstbewussten Glamour – und bitte einen Blick auf die Schuhe werfen!

    EIN MOMENT FÜR DIE EWIGKEIT

    Neben den Shows gibt es natürlich noch andere Momente, die uns den magischen Funken von New York spüren liessen. Einer davon war die Fahrt über die Brooklyn Bridge. Als wir nach der Ankunft am J.F. Kennedy Flughafen in unser Yellow Cab stiegen, näherten wir uns voller Aufregung der New Yorker Skyline. Hinzu kam, dass der Taxifahrer „Empire State of Mind“ von Alicia Keys laufen liess. Noch mehr New York Feeling geht wohl nicht!

    Um die imposante Sehenswürdigkeit noch von einer anderen Seite zu betrachten, lohnt es sich, über den Hudson River zu fahren und die Brooklyn-Viertel Dumbo oder Williamsburg zu besuchen – die zahlreichen Foto Spots sind da bereits inbegriffen! Dabei ist Washington Street bekannt für einen der besten Ausblicke auf die Brooklyn Bridge. Deshalb eignet sich die Straße neben dem ebenfalls sehenswerten Brooklyn Bridge Park sowohl für einen spontanen Selfie-Schnappschuss, als auch für das Festhalten von unvergesslichen New York Momenten.

    SICH EINMAL WIE CARRIE BRADSHAW FÜHLEN

    Nach erfolgreichen Shopping-Touren und leckerem Essen machten wir uns schliesslich auf den Weg zur 66 Perry Street, West Village. Die Sex and the City Fans sollten diese Adresse auf keinen Fall auslassen. In den 94 Episoden und den beiden Filmen geht Sarah Jessica Parker als Carrie Bradshaw aus dieser Türe ein und aus – immer perfekt gestylt, auf der Suche nach der großen Liebe. Dabei haben einige entscheidende Szenen vor diesen Treppen stattgefunden. Wer erinnert sich zum Beispiel an Staffel 6, als Carrie vor ihrer Abreise nach Paris Big den „endgültigen“ Laufpass erteilt? Nun, beim gemütlichen Schlendern durch die ruhige Nachbarschaft (die nicht in der Upper East Side ist, wie es in der Geschichte heißt) kann man gar nicht anders, als in den dramatischen und doch wunderschönen Erinnerungen zu schwelgen.

    EINE REISE WERT

    Tatsächlich verstreichen 96 Stunden schneller als erwartet. Nichtsdestotrotz lohnt sich eine Reise nach New York immer – denn selbst in nur wenigen Tagen kann eine Menge erlebt werden. Denn offensichtlich waren unsere Aktivitäten und besuchten Hotspots nur ein Bruchteil der Unternehmungen. So besteht also immer der Grund, der inspirierenden und pulsierenden Stadt wieder einmal einen Besuch abzustatten. Mit den vielen Erfahrungen bin ich nun wieder bereit für das dritte Semester in meinem Studiengang Modejournalismus/Medienkommunikation an der AMD Akademie Mode & Design in München. Ein bisschen New Yorker Stimmung kann dabei bestimmt nicht schaden.

    Mehr Impressionen von Carmens Reise nach New York und ihren Inspirationen gibt es auf ihrem Blogazine CARMITIVE.

    Foto: © Carmen Jenny

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