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Schach Matt! AMD @Germany’s Next Topmodel
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    Schach Matt! AMD @Germany’s Next Topmodel

    Sie hatte mehr als nur ein Foto – die Jury war sichtlich begeistert von ihren Germany’s next Topmodel Schützlingen, als sie beim „Entscheidungs-Walk“ vom 10. April eine Schach-Performance umsetzten. Dabei hatten zehn Mode Design (B.A.) Studierenden der AMD München die Ehre, die Finalistinnen mit aufwendigen Roben einzukleiden. Dank dem Stylisten Josef Stockinger, der die Kreativität und den Enthusiasmus der angehenden Designern schätzt, wurde die Anfrage von Pro 7 zu einer erstmaligen Kooperation zwischen der AMD und der erfolgreichen Casting Show. Für den Auftrag mit einer Reichweite von über zwei Millionen Zuschauern investierten die fleißigen Designstudierenden Wochen – mit Erfolg.

    Wie würden sich König, Läufer, Springer und Co. wohl in der Couture Welt anziehen? Diese und viele weitere Fragen standen am Anfang des Designprozesses für eines der bisher spannendsten Projekte für die Modedesign Studierenden des 3. Semesters und ihre Leiterin Shirin Seyed. Denn wie Fans der Casting Show Germany’s next Topmodel wissen, dachte sich die Jury auch in der vergangenen 12. eine Inszenierung für den „Enscheidungs-Walk“ aus. So sollten die Models in der Folge 10 als Schachfiguren auf dem karierten Laufsteg inmitten eines himmelblauen Pools performen. Ähnlich wie beim Brettspiel waren die Modelanwärterinnen in dieser Staffel erneut in Team Weiß und Team Schwarz eingeteilt. Der Auftrag für die AMD Studenten bestand also darin, die elf Finalistinnen in glamouröse Schachfiguren in weißen und schwarzen Outfits zu verwandeln.

    So aufregend wie das Projekt klingt, so zeitintensiv war es auch. Rund acht Wochen hatten die Studierenden Zeit, ihre Ideen in Entwürfe und letztlich fertige Kleider umzusetzen. Man könnte sagen, dass die engagierte und kreative Truppe in dieser Zeit schon fast in der AMD München gewohnt hat. Bis in die späten Abendstunden wurden Federn zu Stehkragen vernäht, Rüstungselemente mit femininen Tüll- und Satinstoffen in Verbindung gebracht und mit viel Hingabe an Details gearbeitet, bis der letzte Kopfschmuck perfekt war. Dabei scheuten sie sich nicht vor dem Einsatz ausgefallener Materialien. Mit den Designs von Alexander McQueen als Inspiration fertigten die Münchner Studenten sogar Kronen aus Stacheldraht und Hauben mit Rosshaar an.

    Für die Stärkung zwischendurch sorgte der Pizza-Kurier, der den Weg wohl schon auswendig kannte. Der tatkräftige Einsatz lohnte sich laut den Designern definitiv. So war es auch für Viola Noack eine Herausforderung: „Das Projekt hat unglaublich viel Spaß gemacht. Es war aus technischer und kreativer Seite eine spannende Aufgabe“. Das Resultat kann sich – ob GNTM-Zuschauer oder nicht – auf jeden Fall sehen lassen: Eine avantgardistische Kollektion, die von der Kreativität und Begeisterung jedes einzelnen Studierenden geprägt ist.

    Doch was bestätigt einen Designer mehr, als das glückliche Gesicht der Träger seiner Kleider? Tatsächlich war es für die Kandidatinnen Liebe auf den ersten Blick, als sie ihre Looks vor der Performance sahen. Serlina aus Team Thomas wusste sofort, dass diese Show außergewöhnlich wird: „Ich glaube, das wird so ein richtiger Gänsehaut-Moment danach auf der Bühne.“ Genau so war es auch. Doch die Designstudierenden hatten ein ebenso großes Kribbeln im Bauch, als die Präsentation ihrer tagelangen Arbeit nur noch einige Minuten entfernt war.

    Pünktlich zum Beginn der Sendung trafen sie sich in der AMD München, um sich ihre Kreationen gemeinsam auf der Leinwand in der Aula anzusehen. Diesen speziellen Anlass wollten selbstverständlich auch andere Studierende und Dozenten nicht verpassen. So wurde der 13. April zu einem gemütlichen GNTM-Abend an der Uni. Erst als die spannungsvolle Musik des alles entscheidenden „Top 10 Walks“ wieder leiser wurde, konnten die stolzen Designtalente erst richtig aufschnaufen. Alle Kleider saßen perfekt, die Jury war begeistert und noch viel wichtiger – für die Studierenden ist in diesem Moment ihr erster Couture-Traum wahr geworden.

    Foto: © ProSieben/Micah Smith

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