
Im Format „Fragen an unsere Alumni“ sprechen wir diesmal mit Samet aus dem Studiengang Marken- und Kommunikationsdesign (B.A.) am AMD-Standort Düsseldorf. Er erzählt von seinem praxisnahen Studium, seinen liebsten Projekten mit kreativem Freiraum, seiner ADC-Auszeichnung für die Bachelorarbeit „Talk to Me“ und seinem Einstieg als Junior Digital Designer bei Elastique in Köln. Außerdem gibt er Einblicke in die Learnings, die er aus dem Studium mitgenommen hat, und in seine nächsten beruflichen Ziele.
Ich bin Samet und habe Marken- und Kommunikationsdesign am Standort Düsseldorf studiert.
Das Studium war sehr hands-on mit vielen echten Kunden, aber was ich besonders gut fand, waren die Ausflüge zu diversen Design-Festivals. Man konnte dort viele gute Insights und Inspirationen mitnehmen, von Designern und von den Künstlern, die man selbes vielleicht nur von Social Media oder aus den Vorlesungen kennt.
Meine liebsten Projekte waren vor allem die, bei denen man kompletten kreativen Freiraum hatte. Meine Highlights waren dabei die Arbeiten, die im Rahmen der Vorlesungen bei Holger Jörg entstanden sind.
Ja, definitiv ein kleiner Full-Circle-Moment, in einem Jahr sitzt man bei den ADC Talent Awards und fragt sich: „Bekomme ich das auch hin?“ und ein paar Jahre später ist man selbst eine der Personen, die ausgezeichnet wurden. Ich habe meine Auszeichnung für meine Bachelorarbeit in der Kategorie Brand-Design/ Brand-Identity bekommen.
Das eingereichte Projekt trägt den Titel „Talk to Me“ und beschäftigt sich mit der Frage, wie KI im Alltag als Kommunikationshilfe eingesetzt werden kann. Der Fokus liegt dabei auf verbaler Kommunikation. Entworfen wurde ein tragbares Produkt, das mithilfe von KI Sprachen in Echtzeit übersetzt.
Die Besonderheit ist die zusätzliche Funktion, Gebärdensprache in Echtzeit zu übersetzen. Die gestalterische Inspiration stammt vor allem von Tech-Firmen wie Teenage Engineering und Apple. Eine klare, prägnante Designsprache, die sich nahtlos in den Alltag sowie in die Markenkommunikation integrieren lässt.
Die wichtigste Inspirationsquelle ist mein persönliches Umfeld. Das Thema Inklusion ist für mich privat stark verankert und war ein zentraler Bestandteil der Produktentwicklung. Daraus entstand auch bewusst die Integration der Gebärdensprachenübersetzung.
Mittlerweile arbeite ich in Köln bei Elastique als Junior Digital Designer. Mein Schwerpunkt bei der Arbeit liegt im Bereich Motion-Design, das heißt ich arbeite hauptsächlich mit Programmen wie Cinema 4D und der Adobe- Suite. Die Aufgaben reichen von von Styleframes und Animatics bis hin zur kompletten Produktion von medialen Bespielungen für Messen, Shows, Installationen usw.
Das Ziel ist es, mehr Erfahrung zu sammeln und mein Skillset zu erweitern, um im Idealfall mithilfe meines Jobs an verschiedenen Standorten auf der Welt arbeiten zu können.