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Praktikum bei ICON in Berlin
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    Praktikum bei ICON in Berlin

    Für ein Praktikum umziehen? Sonja Wunderlich (22) aus München hat ihre Heimat im Süden für drei Monate verlassen, um im Rahmen ihrer Modejournalismus/Medienkommunikation-Ausbildung* für ICON in Berlin zu arbeiten. Was sie in der Redaktion des Beilagenhefts der WELT am Sonntag gelernt hat, und ob sie ein Praktikum in einer anderen Stadt weiterempfiehlt, hat sie uns im Interview verraten.

    Was genau waren deine Aufgaben beim Praktikum? Was war dein Praktikumsalltag?

    Ich war Praktikantin in der Print- und für Onlineredaktion von ICON. Für Iconist.de habe ich eigene Artikel recherchiert und geschrieben, zum Beispiel ein Interview mit Langston Uibel. Für den Iconist Instagram Account habe ich auch Content produziert. Im Print durfte ich bei ICON, Die Stilisten, ICON Uhren Magazin, ICON Schweiz und Mr. ICON mitarbeiten.

    Ich hatte außerdem meine eigene Doppelseite über die Resort-Kollektionen im November. Darüber hinaus habe ich Interviews transkribiert und übersetzt, kommende Ausgaben zusammen mit der Redaktion korrekturgelesen, und die Redakteure bei Fotoshootings, den Pressdays in Berlin, Kleintexten und bei der Produktrecherche unterstützt.

    Für die WELT am Sonntag durfte ich auch Themen vorschlagen und Texte verfassen, und habe unter anderem bei den „Lieblingen der Woche“ mitgearbeitet. Generell durfte ich feste Redakteurinnen bei Presse-Events vertreten, habe Pressematerial angefragt, an der WELT-Konferenz teilgenommen und mit Grafik und dem Layout zusammengearbeitet.

    Wie war es für dich, in eine andere Stadt zu ziehen? Würdest du es weiterempfehlen?

    Für mich war es eine Zeit voller Erwartungen, es war total spannend und ich war sehr aufgeregt. Natürlich war ich auch gestresst in der Vorbereitung, vor allem was die Wohnungssuche anging. Ich kannte mich gar nicht aus in Berlin und wusste auch nicht wirklich, welches Viertel gut und welches schlecht zum Wohnen ist. Trotz Aufregung und Stress würde ich aber zu hundert Prozent weiterempfehlen, sein Praktikum in einer anderen Stadt zu absolvieren.

    Was hat dir am meisten Spaß gemacht?

    Die Zusammenstellung meiner Doppelseite zu den Cruise-Schauen und die Kleintexte. Ich habe hier journalistisch extrem viel gelernt. Und in Berlin zu sein, war natürlich ein weiteres Highlight.

    War es dein erstes Praktikum in diesem Bereich?

    Ja, es war mein erstes journalistisches Praktikum.

    Gab es etwas, das dich überrascht hat, oder war der Redaktionsalltag so, wie du ihn dir vorgestellt hast?

    Im Vergleich zur Cosmopolitan, wo ich die restlichen drei Monate meines Praxissemesters verbracht habe, war der Redaktionsalltag schon sehr anders. Wir waren ein viel kleineres Team, und aktuelle Themen waren sehr wichtig. Auch dadurch, dass ICON zur WELT gehört, hat man sich auf eine sehr seriöse Weise mit Mode auseinandergesetzt.

    Wie hast du dich persönlich weiterentwickelt?

    Ich bin viel offener geworden, da ich anfangs ganz alleine in einer „fremden“ Stadt war. Ich musste also neue Leute kennenlernen und von alleine auf andere zugehen. Durch das positive Feedback aus der Redaktion bin ich außerdem selbstbewusster geworden, und ich habe gelernt, organisierter in meinem Zeitmanagement zu sein.

    Was hast du sonst noch gelernt?

    Ich habe die unterschiedlichen Herangehensweisen bei Print und Online kennengelernt. Und, was für diesen Beruf auch sehr wichtig ist, den Umgang mit Presse und PR. Der gesamte Axel-Springer-Verlag ist einfach riesig und es war total cool auch bei der WELT reinschauen zu dürfen.

    Welche Tipps hast du generell für andere Praktikanten? Und vor allem für Praktikanten, die ihr Praktikum in einer fremden Stadt absolvieren?

    Ihr solltet bei der Wohnungssuche früh genug anfangen und spätestens eine Woche vor dem ersten Arbeitstag schon in die neue Stadt “ziehen”, um alles kennenzulernen. Geht raus unter Menschen, Essen und Trinken, um in der kurzen Zeit so viel wie möglich von der Stadt mitzunehmen. Traut euch unbedingt wegzugehen, auch wenn das bedeutet, dass ein paar zusätzliche Kosten auf euch zukommen und ihr euch auch mal aus eurer Komfortzone begeben müsst. Ihr solltet das Praktikum nämlich auch als eine Chance sehen, dahingehend zu wachsen.

    *Seit dem Wintersemester 2018/2019 bietet die AMD an den Standorten Berlin, Düsseldorf und München anstelle des Ausbildungsgangs Modejournalismus/Medienkommunikation den Bachelorstudiengang Fashion Journalism and Communication (B.A.) an.

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