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Praktikum in der Shape-Redaktion
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    Praktikum in der Shape-Redaktion

    Vor etwas mehr als zwei Jahren beschließt Juliana Gutzmann, ihr Pharmaziestudium abzubrechen, um ihren Traum, Modejournalistin zu werden, zu realisieren. Diesem Traum ist sie jetzt so nahe wie noch nie: Durch ein Praktikum im Rahmen ihrer Modejournalismus/Medienkommunikation-Ausbildung* hat die 33-Jährige Einblicke ins Redaktionsleben bekommen und wertvolle Tipps mitgenommen, die sie uns im Interview verraten hat.

    Was genau waren deine Aufgaben beim Praktikum? Was war dein Praktikumsalltag?

    Ich war im Textressort für Food & Fitness und habe genau wie alle anderen als Teil des Teams performt. Ich musste also keine typischen „Praktikantenaufgaben“  machen. Am Anfang haben wir immer neue Themen gebrainstormt, die dann in der Konfi mit der Chefredakteurin ausgewählt wurden. Anschließend wurden jedem seine Themen zugeteilt, was meistens etwas war, das man selbst vorgeschlagen hatte. Danach habe ich recherchiert, Experten befragt, Material zu den Themen bestellt, wenn nötig Shootings organisiert. Alles, was so dazu gehört.

    Zusätzlich zu den Aufgaben für mein Ressort sind wir auch oft in der Shape oder der Joy (die Redaktionen arbeiten in vielen Teilen zusammen) abgebildet worden. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht.

    Was hat dir am meisten Spaß gemacht?

    Am meisten Spaß gemacht, hat mir die „Love My Body“-Geschichte, die in jedem Heft erscheint. Das ist die Leserrubrik, in der eine Leserin, die ihren Körper liebt, ihre Geschichte erzählt. Dabei geht es auch nicht immer nur ums Abnehmen. Was ich daran so mag, ist, dass es immer eine andere Geschichte ist, und dass die Leserin sich unheimlich freut, sie erzählen zu dürfen.

    Was war die größte Herausforderung für dich?

    Das unterschiedliche Zeitmanagement. Es gab immer Zeiten, in denen mal ein oder zwei Tage gar nichts lief, weil das Heft gerade durch oder weil jemand krank war und die Texte nicht weitergestellt werden konnten. Und dann war auf einmal unfassbarer Zeitdruck und man sollte am besten schon gestern fertig gewesen sein. Das hat mich manchmal echt gestresst. Eine andere Herausforderung war es, Texte, die sehr wissenschaftlich oder medizinisch aufgebaut waren, zu verfassen. Ich musste mit mehreren Experten reden, immer wieder nachfragen. Als so ein Artikel aber endlich fertig war, war ich zwar mit den Nerven am Ende, aber unglaublich stolz so etwas Anspruchsvolles erstellt zu haben.

    Gab es etwas, das dich überrascht hat, oder war der Redaktionsalltag so, wie du ihn dir vorgestellt hast?

    Was mich total überrascht hat, war, dass alle so nett waren. Ich bin gleich in die „Family“ aufgenommen worden und hab wirklich Freunde gefunden, mit denen ich auch außerhalb der Arbeit Zeit verbracht habe und auch immer noch verbringe. Außerdem war es toll, dass ich ein gleichwertiges Mitglied des Teams war und nicht nur Kaffee kochen durfte, sondern sofort viel Verantwortung hatte und große Geschichten schreiben durfte.

    War es dein erstes Praktikum in diesem Bereich?

    Ja, es war mein erstes Praktikum in dem Bereich. Ich habe vorher noch nie journalistisch irgendwo gearbeitet oder Erfahrungen gesammelt. Ich komme ja eigentlich aus der Pharmazie.

    Wie hast du dich persönlich weiterentwickelt?

    Dadurch, dass ich so viel allein machen durfte, habe ich natürlich auch Fehler gemacht, die ich nicht wiederholen werde. Zum Beispiel den Fotografen anfragen und davon ausgehen, dass sein Studio damit gleich mitgebucht ist… (War es nicht und ich musste eine Ersatzlocation finden.) Außerdem habe ich gelernt, manche Dinge entspannter zu sehen und auch mit Menschen professionell umzugehen, mit denen man vielleicht nicht so gut arbeiten kann, aber dann eben muss.

    Was hast du gelernt?

    Ich habe gelernt meinen Schreibstil an ein spezielles Magazin anzupassen, Fotoshootings komplett alleine zu organisieren, den Kontakt mit Lesern, Experten und PR-Firmen zu pflegen, sich in einer Redaktion zu behaupten und trotzdem entspannt zu bleiben. Und ich habe gelernt, dass bei der Shape nicht immer alle sportlich sind und Salat essen, sondern immer eine Schale mit Ritter Sport griffbereit steht.

    Welche Tipps hast du generell für andere Praktikanten?

    Sucht euch ein Magazin aus, das euch thematisch interessiert. Gibt es einen Probearbeitstag, kann man da schon schauen, ob man sich mit dem Team versteht, da man wirklich viel Zeit mit diesen Menschen verbringt. Generell sollte man einfach man selbst sein und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich persönlich hab es außerdem so gemacht, dass ich mich nicht bei vielen verschiedenen Magazinen beworben habe, sondern mir sehr lange überlegt habe, wo genau ich hin möchte, mich dann auch nur dort beworben habe, was dann geklappt hat. Da gehört natürlich auch ein bisschen Glück dazu.

    *Seit dem Wintersemester 2018/2019 bietet die AMD an den Standorten Berlin, Düsseldorf und München anstelle des Ausbildungsgangs Modejournalismus/Medienkommunikation den Bachelorstudiengang Fashion Journalism and Communication (B.A.) an.

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