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Karriere-Interview mit Katya Gehrke Direktricen – Absolventin startet bei H&M
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    AMD Blog

    Karriere-Interview mit Katya Gehrke Direktricen – Absolventin startet bei H&M

    Sie ist in den USA geboren, verbrachte ihre Kindheit in Bielefeld, wo sie zweisprachig aufwuchs. Nach dem Abitur studierte sie Jura bis kurz vor dem Staatsexamen – und dann kam die Wende.

    „Ich habe mich schon immer für beide Seiten interessiert, für das Kreative und das Logisch-Rationale“, sagt die heute 31-Jährige Katya Gehrke im Interview mit dem Journalisten Andreas Bailo. „Während des Studiums nähte ich und hatte in meinem Umfeld kreative Leute und Designer. Ich habe dann immer mehr gespürt, dass mein Herz dort schlägt. Und dass ich machen möchte, was mich glücklich macht, auch wenn es riskant sein könnte…“

    Katya brach das Jura-Studium ab und wagte den Schritt in die professionelle Fashion-Welt: Der erste große Step war die dreijährige Ausbildung zur Maßschneiderin im Bielefelder Atelier „Rieth Couture“. Direkt im Anschluss startete sie die Direktricen-Ausbildung. Katya: „Es war gleich mein Plan, nicht nur Schneiderin zu bleiben.“

    Für die AMD Hamburg entschied sie sich, weil die Akademie seriös für die spätere Arbeit in der Fashion-Industrie ausbilde, zum Beispiel, so Katya, „mit Dozenten, die auch wirklich in großen Modeunternehmen wie JOOP waren. An der AMD konnten wir alle Schnitte 1:1 in Originalgröße erarbeiten und diese zur Probe aus Nesselstoff nähen. So bekamen wir ein tolles Gefühl für Proportionen, dafür, wie der Schnitt später aussieht. Andere Akademien machen diese Schnittarbeit nur 1:4.“

    Sehr gut gefielen ihr auch die Drapage-, Haka- und „Schnittklau“-Kurse an der AMD, so Katya, die die Ausbildung über das Meister-BaföG finanziert hat: „Wir konstruierten Schnitte, unsere Hauptaufgabe, erlernten Fertigungstechniken und alles über Materialien. Ich war schnell sehr glücklich mit meiner Entscheidung für den Beruf der Direktrice.“

    Ein weiterer Grund für die AMD war die langjährige Kooperation zwischen der AMD Hamburg und H&M. Und genau bei diesem international agierenden Fashion-Unternehmen hatte Katya, die auch schon als Dresserin bei den Musicals „Das Wunder von Bern“ und „Ich war noch niemals in New York“ gejobbt hat, im Sommer 2017 ihre ersten Bewerbungsgespräche: Lisa Skoglund Kangasniemi und Martina Wächter vom H&M-Recruiting Team kommen jedes Jahr an die AMD, stellen ihr Unternehmen vor und führen Vorstellungsgespräche mit den angehenden Direktricen.

    Anschließend wurde Katya für weitere Bewerbungsschritte zwei Mal ins Head Office nach Stockholm eingeflogen. Sie sagt strahlend: „Ich hatte mir erhofft, dass es so kommt. Es ist ganz einfach eine Riesenchance!“

    Seit Anfang Januar arbeitet Katya jetzt als Assistant Pattern Maker im zentralen Head Office von H&M in Stockholm. Sie ist in der Abteilung für Baby- und Kinderkleidung, in einem Team mit weiteren Direktricen sowie Designern und Einkäufern. Und sie sagt: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, lange in diesem Unternehmen und in diesem schönen Land zu bleiben!“

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