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Buy Good Stuff – Der faire Shopping Guide
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    Buy Good Stuff – Der faire Shopping Guide

    Fair-Trade-Mode ist langweilig, altbacken und alles andere als modisch. Diese Vorurteile entsprechen längst nicht mehr der Wahrheit. Das zeigt Buy good stuff: Der Fair Fashion Shopping Guide für die Stadt Köln wurde 2016 von FEMNET e.V. und dem Studiengang Mode-und Designmanagement (B.A.) der Düsseldorfer AMD ins Leben gerufen. Und das Booklet liefert weit mehr als nur eine Auflistung der besten grünen Stores in der Stadt am Rhein.

     

    Das Ladenverzeichnis fängt tatsächlich erst auf Seite 102 an. Davor gibt Buy good stuff Einblicke in die Welt der ökologisch nachhaltigen Mode: von Berichten über die Lifestyle-Bewegung der LOHAS („Lifestyles of Health and Sustainability“) bis hin zu Reportagen über Näherinnen in Billiglohnländern, die unter unmenschlichen Bedingungen T-Shirts und Jeans anfertigen. Diese Artikel sowie Interviews mit und Porträts über Storebesitzer und Designer zeigen, warum wir einen nachhaltigen Shopping-Guide brauchen. Tatsächlich hat eine Umfrage der Universität Köln gezeigt, dass sich ein Großteil der Kölner_innen für nachhaltige Mode interessiert.

    Das Interesse nach ökologisch produzierter Mode besteht also. Die Bedenken, dass man dafür deutlich mehr zahlt als bei Fast Fashion jedoch auch. In Wahrheit liegen viele Fair-Fashion Stores jedoch im mittleren Preissegment, wie man beim Durchblättern des Shopping Guides merkt. Manchmal muss Mode auch gar nichts kosten: Eine Alternative zum Kauf ist der Tausch. In der „Kleiderei“ kann man für einen Monatsbeitrag von 25 Euro Blusen, Mäntel, Hüte und alles andere was das Herz begehrt, ausleihen. Lena Schröder hat die erste Filiale in Köln eröffnet. Sie gründete ebenfalls das Label „Trinkhallen Schickeria“, mit dem sie gebrauchte Klamotten zu neuen Kleidungsstücken verarbeitet.Weitere grüne Labels wie „Lanius“, „Jan’n June“ oder „People Tree“ inszenieren die angehenden Mode- und Designmanager in einer selbst produzierten Fotostrecke und beweisen, dass faire Mode längst nicht mehr nur gedeckte Erdtöne und simple Schnitte bedeuten muss.

    Gute Sachen einkaufen können – das verspricht Buy good stuff schon im Namen. Der Shopping Guide nimmt diejenigen an die Hand, die vielleicht noch keine Erfahrungen mit Fair Fashion gemacht haben. Dabei erklärt er aber auch, warum Slow Fashion gleichauf mit Fast Fashion sein sollte. Immer mehr Labels setzen auf Nachhaltigkeit und über 200 Stores, die es allein in Köln gibt, findet man in Buy good stuff. Wer also auf Shopping-Tour in der Domstadt ist, kann ja mal den ein oder anderen Tipp im Shopping Guide nachschlagen. Der passt nämlich garantiert in jede Handtasche und jeden Jutebeutel!

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