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Ghosts of Melancholia
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    AMD Showcase

    Ghosts of Melancholia

    Programm
    Sustainability in Fashion and Creative Industries (M.A.)
    Jahr
    2012/2013
    Semester
    5
    Studenten
    Adria Costa, Sarah Buortesch, Katharina Weber, Theresa Reiter, Katja Heidrich, Katharina Schlögl, Isabella Bauer, Franziska Cebulj, Shirin Seyed-Ghaemi, Bernadette Altmeppen, Thomas Gasteiger, Bianca Heigenhauser, Corinna Mikschl
    Leitung
    Prof. Neli Mitewa
    Design: Bianca HEigenhauser / Foto: Max Rempe

    „Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters”, und wenn ihr das japanische Prinzipwabi–sabi zugrunde liegt, dann ist sie unvollkommen,vergänglichund fragmentarisch. In der melancholischen Betrachtung des Unscheinbaren, des in Einsamkeit und Stille Gehüllten, des Zeitraums zwischen dem Gegenwärtigen und dem Ewigen werden wir uns unserer Vergänglichkeit bewusst und entdecken in ihr das Potential zu einem Neuanfang.

    Zu Zeiten, die von Naturkatastrophen und von durch die Menschen verursachten Zerstörungen erschüttert werden, wird das Verlangen nach der Erhaltung des Wertvollen, Authentischen, nach dem Verzicht auf alles Überflüssige und Unnötige immer greifbarer. Die neue Askese führt zu einer Bereinigung, nach der nur die wesentlichen Elemente übrig bleiben, und bereitet den Weg für eine Ästhetik der Zurückhaltung.

    In der Mode findet diese Zurückhaltung und Spiritualität in der Limitierung der Details ihren Ausdruck, in der versteckten Funktionalität der Bekleidung und in der intelligenten Bearbeitung der Oberflächen, die an glühende Kohle, Asche, verbrannte Materialien mit klebrigen Beschichtungen, an geschmolzenen Teer erinnern. Die Farben scheinen zwischen den Fasern der Stoffe zu „bluten“, sie verblassen oder aber werden bis zu einem tiefen Schwarz hin gesättigt. Die Materialien wirken veraltet, verkohlt, so, als ob sie das Ende der Welt überlebt haben…

    Die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit des Daseins führt jedoch nicht zu einem Nihilismus, sondern inspiriert zu einem Neuanfang: aus den Trümmern überlebter Werte und Lebensweisen entsteht etwas Neues und Konstruktives.

    Die AMD-Studenten des 5.Semesters im Fachbereich Modedesign von Prof.Neli Mitewa bearbeiteten dieses Thema innerhalb ihres Kreativen Projekts. Die Hauptmaterialien, mit denen sie gearbeitet haben, waren Spitzenstoffe in dunklen Farbtönen, die eigens für das Projekt von der Firma Albani mit Unterstützung der AMD-Dozentin Silke Steyer entwickelt, eingefärbt und den Studenten zur Verfügung gestellt wurden. Zusätzlich dazu haben die Studenten ihre eigenen experimentell hergestellten Oberflächen entwickelt. Aufgabe war es auch, sich ein themenbezogenes Foto-Shoot-Konzept zu überlegen. Die besten entstandenen Arbeiten wurden von Prof.Mitewa für die Ausschreibung zur Teilnahme an der Sofia Design Week, dem größten Design-Festival in Sofia, Bulgarien eingereicht. Das Projekt unter dem Titel „Ghosts of Melancholia“ wurde von den Kuratoren der Sofia Design Week ausgewählt und im Rahmen der internationalen Design-Plattform, bei deren Ausgaben u.a. auch Arbeiten solcher bedeutender Designernamen wie Konstantin Grcic oder Matali Crasset präsentiert wurden, der breiten designorientierten Öffentlichkeit in Sofia zwischen dem 21.-30.06.2013 gezeigt.

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