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Auslandserfahrungen an der NABA
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    Auslandserfahrungen an der NABA

    Isabel Winckler, 21 und Tanita Schneider, 20, studieren beide Marken- und Kommunikationsdesign (B.A.) im 6. Semester an der AMD München – Beide machten im vergangenen Jahr ihr Auslandssemester an der NABA Nuova Accademia di Belle Arti in Mailand und teilten sich eine WG im trendigen Navigli Viertel. Heute erzählen sie von ihren Auslandserfahrungen.

     

     

    Was habt ihr an der NABA studiert?

    „Wir beide haben im NABA 5. Semester studiert – von Anfang Oktober bis Ende Februar. Der Studiengang dort hieß Graphic Design & Communication, in dem alle Kurse auf Englisch unterrichtet wurden. Welche Kurse wir belegen können, haben wir im Vorfeld mit dem programmverantwortlichen Studiendekan in München besprochen.

     

    Was heut euch motiviert, ein Auslandssemester in Mailand zu machen?

    Isabel: „Für mich ist Mailand die Modemetropole. Meine Entscheidung fiel auf die NABA, da sie auch einen starken Design-Schwerpunkt hatte und ich meine Kenntnisse genau in diesem Bereich vertiefen wollte. Ich war auf die vielen Nationalitäten gespannt, die zusammenkommen. Bei Gruppenarbeiten ich lernte ich Studenten aus Mexiko, Norwegen, China und Russland kenn. Vor allem im Kurs Integrated Communication haben wir gemeinsam an Kampagnen gearbeitet. Der Praxisbezug war generell sehr groß und haben in unserer Zeit an sieben Projekten gearbeitet.
    Die Themen waren breit gefächert, wir hatten zum Beispiel Konzepte für eine Organspende Organisation, ein Kunstprojekt oder eine Altenpflege.  Wir beide wurden auch für ein reales Projekt ausgewählt und mussten vor knapp 200 Studenten auf der Bühne stehen und eine Präsentation halten.“

     

    Welche Kurse habt ihr in Mailand belegt?

    Tanita: „Insgesamt haben wir vier Module belegt: History of Contemporary Art,
    Digital Technologies and Applications, Art Direction und ein weiteres Wahlfach.
    Aus den drei Angeboten habe ich mich für das Fach Illustration,
    Isabel für Photography entschieden. Julian Stiber, ein Kommilitone der AMD,
    hat Creative Writing belegt. Was super war, denn alle Kurse wurden auch von der
    AMD angerechnet.“

     

    Wie bewertet ihr selbst eure Studienleistung vor Ort?

    Isabel: „Auch wenn wir ein Projekt nach dem nächsten einreichen mussten, waren die Dozenten immer zufrieden mit unserer Umsetzung und wir haben durchweg positives Feedback für unsere Arbeiten erhalten. Ein Logo, das Tanita in Illustration entworfen hatte, wurde sogar für eine Kampagne, die dieses Semester läuft, übernommen und auf jedes Blatt und jede Präsentation gesetzt. Die Kurse der AMD waren sehr hilfreich für das Auslandssemester, doch unsere Eigeninitiative und das zuvor abgeleistete Praxissemester bereiteten uns zusätzlich große Vorteile.“

     

    Wie war die Kommunikation mit den anderen Studierenden?

    Tanita: „Ich muss sagen, wir waren größtenteils mit anderen Internationals unterwegs, mit unseren Klassenkameraden hatten wir auch guten Kontakt. In Mailand kommt man mit Englisch relativ weit. Ich habe trotzdem einen Sprachkurs belegt, weil ich die Möglichkeit nutzen wollte, eine neue Sprache zu lernen.“

     

    Kommen wir nun zu euren persönlichen Erfahrungen. Wie war es für euch fünf
    Monate in Mailand zu leben?

    Tanita: „Mailand ist eine super schöne und lebenswerte Stadt. Die italienische Lebensweise habe ich sehr positiv wahrgenommen. Die Italiener leben den Moment, machen sich weniger Stress – obwohl sie, genau wie die Deutschen, viel zu tun haben. Ich bin durch das Auslandssemester persönlich viel selbstständiger, aufgeschlossener geworden. Ich habe kein Problem Small-Talk auf Englisch zu führen und ich habe mich fachlich sehr weitergebildet. Isabel und ich, haben zusammen in einer WG in Navigli gelebt, die wir einen Monat vor Studienbeginn bei Airbnb gefunden haben.
    Sie war perfekt, denn wir konnten tatsächlich zu Fuß zum Campus laufen und haben auf unserer Dachterrasse das italienische Dolce Vita genossen.“

     

    Wie habt ihr das Leben auf dem Campus der NABA empfunden?

    Isabel: „Der Campus war ein bisschen größer als der Campus der AMD in München. Am ersten Tag gab es für  alle Austauschstudenten eine kleine Campustour. Auf dem Campus waren sehr viele unterschiedliche, kreative Studiengänge vereint – das ging von Sounddesign über Graphic Design & Communication und Modedesign
    bis hin zu Kunst.Uns wurde erklärt, wie die Bezahlung mit Studentenausweisen funktioniert, wie der Unterricht ablaufen wird, welche Angebote es außerhalb des Unterrichts gibt, wie zum Beispiel Sportkurse oder Campus-Partys. Wir beide haben am „Buddy-Programm“ teilgenommen: Einen Monat vor Studienbeginn hat man einen Studenten aus dem gleichen Studiengang als „Pate“ zugeteilt bekommen, der einem half, wenn man Probleme hatte oder neue Leute kennenlernen wollte.“

     

    Gibt es ein besonderes Ereignis oder eine besondere Erfahrung, die euer
    Auslandssemester zusammenfasst?

    Isabel: „Ich kann die fünf Monate gar nicht auf einen Moment reduzieren.
    Ich habe die Zeit total genossen und ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Für mich war es das erste Mal, dass ich von zu Hause ausgezogen bin und in einem anderen Land gelebt habe. Neue Sprache, neue Wohnung – das alles war komplett neu für mich und ich vermisse die Zeit heute noch. Und die gemeinsame Projektarbeit hat einen eng zusammengeschweißt!

    Tanita: „Bei mir gab es einen bedeutenden Moment am Ende der Zeit.
    Da saß ich mit meinen Freunden bei Sonnenuntergang auf der Dachterrasse, nachdem wir einen anstrengenden Prüfungstag von 09 – 18 Uhr hinter uns hatten.
    Es war die pure Erleichterung – und pures Glück. Ich hatte das Gefühl, genau das Richtige getan zu haben.

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