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„Nachhaltige Mode durch Digitalisierung“ – Vortrag von Thomas Hill / 3h!lls Agentur
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    „Nachhaltige Mode durch Digitalisierung“ – Vortrag von Thomas Hill / 3h!lls Agentur

    „Nachhaltige Mode durch Digitalisierung“ – Vortrag von Thomas Hill / 3h!lls Agentur
    „Nachhaltige Mode durch Digitalisierung“ – Vortrag von Thomas Hill / 3h!lls Agentur

    „Die Modebranche befindet sich in einer Phase der Transformation. Die junge Generation fordert massiv ein Umdenken unserer Konsumgewohnheiten. Nachhaltiges Denken und Handeln wird in Zukunft selbstverständlich sein.“ Mit dieser Trendprognose präsentierte Thomas Hill von der Trend- und Consulting Agentur 3h!lls die neuesten digitalen Trends der Modebranche. Sein Vortrag fand in der Reihe „Utopie oder Realität? Kriterien nachhaltiger Mode“ am 13.11.2019 an der AMD in Düsseldorf statt.

     

    Zunächst erklärte Hill die neusten Trends der Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Modebranche und prognostizierte, dass hier viele neue Berufsfelder entstehen werden. Er erläuterte dann wie an den verschiedenen Stufen der textilen Kette mit Digitalisierung Ressourcen eingespart werden. Mit Hilfe von 3D-CAD Programmen können z.B. Produkte virtuell geschaffen und präsentiert werden, die noch gar nicht umgesetzt wurden. So entwickeln inzwischen mehrere führende Modeunternehmen wie Hugo Boss und Tommy Hilfiger den digitalen Showroom. Das erspart die enormen Kosten der Musterkollektionen. Auch im Online-Vertrieb werden aus diesem Grunde immer mehr real wirkende Avatare eingesetzt.

     

    Hill erläuterte dann anschaulich und im Detail, wie z.B. das digitale multispektrale Abgleichen von Farben den Produktionsprozess von der Faser bis zum Endprodukt vereinfachen kann. Das Beispiel der DMIx Cloud von ColorDigital zeigt, wie Trendfarben sehr effizient und sehr präzise in dem globalen Produktionsprozess übermittelt werden können. Damit erspart man sich das Hin- und Herschicken von Tausenden von Musterproben pro Saison. Ziel ist es durch digitale Hilfsmittel Produktionsprozesse zu optimieren, schneller zu werden, eine bessere Qualität zu erzielen und insgesamt wirtschaftlicher zu produzieren. Dies fördert zugleich die nachhaltige Produktion. Denn Aufwand, Materialverbrauch und CO2-Ausstoß können so deutlich minimiert werden ohne dabei Kreativität, Einzigartigkeit und Innovationskraft einzuschränken.

     

    Im Anschluss an den inspirierenden Vortrag diskutierten die Studierenden, Lehrenden und etliche Vertreter der Modebranche sehr angeregt über die neue Technologie und deren Umsetzungsmöglichkeiten.

     

    Diese Vortragsserie wird von Engagement Global GmbH, Service für Entwicklungsinitiativen, mit öffentlichen Mitteln des Landes NRW gefördert.

     

    Text: Elisabeth Hackspiel-Mikosch

    Fotos: Magdalena Kluth, Thomas Hill

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