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Modejournalismus / Medienkommunikation Studierender Simon Naschberger im Interview
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    Modejournalismus / Medienkommunikation Studierender Simon Naschberger im Interview

    Sie haben kürzlich Ihr sechsmonatiges Praktikum bei V Magazine in New York beendet.
    Welche Erfahrungen haben Sie mitgebracht?

    New York hat mir gezeigt, auf welchem Level die Top-Stylisten und Fotografen dieser Welt arbeiten. Wenn man am Set mit Joe McKenna und Inez & Vinoodh ist, dann realisiert man erst die Dimension einer Produktion. Ich habe gelernt, was harte Arbeit wirklich bedeutet. In New York habe ich jeden Tag 12 Stunden gearbeitet und war auch mal überfordert, wenn es darum ging, die immensen Mengen an Samples für einen Shoot anzufragen. Das Motto lautet, alles zu geben und das habe ich verinnerlicht und bin über mich selbst hinausgewachsen. In Berlin habe ich oft das Gefühl, dass jeder glaubt, er sei schon ein Superstar, aber davon in der Realität weit entfernt ist.
    Man muss eben auch mal um fünf Uhr morgens am Set sein und Kisten schleppen.

     

    Haben Sie sich auf die Aufgaben gut vorbereitet gefühlt?

    Die AMD hat mich fachlich mit Sicherheit sehr gut vorbereitet – vor allem in Bezug auf redaktionelles Arbeiten. Teil des Teams bei V Magazine zu sein war erheblich leichter mit dem Wissen, das ich mir durch die AMD angeeignet habe.
    Dennoch kann man sehr schwer auf die US-amerikanischen Industrie vorbereitet werden. Ich würde mir manchmal mehr Härte wünschen, um uns Studierende aus der Comfort-Zone zu pushen.

     

    Sie haben Ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen, haben aber bereits einen Job beim
    renommierten Condé Nast Verlag. Wie haben Sie das geschafft?

    Als ich an die AMD kam, war es mein Ziel, bei der GQ in München zu arbeiten.
    Wer hätte damals gedacht, dass ich dann die Chance bekomme, nach New York zu gehen und jetzt schon einen Job bei Condé Nast habe. Unglaublich! Ich habe mich nie gescheut, Leute, die Kontakte haben, zu fragen. Ich habe also unserer Studiendekanin Olga Blumhardt von meinem Ziel erzählt und sie hat meine Praktikumsbewerbung an den Fashion Director der GQ weitergeleitet. Bei dem Interview mit ihm muss ich ihn wohl begeistert haben, denn obwohl ich das Praktikum dann für die Stelle in New York abgesagt habe, kam im Oktober das Angebot der Festanstellung als Modeassistent.

     

    Was werden Sie an Berlin vermissen, wenn Sie nach München ziehen?

    Ich werde an Berlin die Freiheit vermissen, so zu sein, wie ich bin. Ich habe mich bewusst entschieden, im Wedding zu wohnen, wo das Leben sehr unprätentiös und „down to earth“ ist. Das liebe ich an Berlin – die Nähe zum echten Leben.

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