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Mode- und Designmanagement-Studierende im Interview
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    AMD News

    Mode- und Designmanagement-Studierende im Interview

    Ewelina, Du studierst Mode- und Designmanagement an der AMD Berlin und stehst kurz vor Deinem Bachelor-Abschluss. Schon jetzt hast Du ein großartiges Job-Angebot von Inditex S.A. (ZARA) erhalten und kannst aus dem Studium heraus direkt in der Branche durchstarten. Wie kam es dazu?

    Die AMD hatte ein Treffen mit Inditex organisiert, wo es um ein persönliches Kennenlernen der Studierenden der Abschlussklasse und dem Unternehmen handelte. Der Fokus lag auf der Vorstellung von Zara, der neuen Commercial Traineestelle und Kurzinterviews mit den Studierenden.

    Durch die Vielseitigkeit meiner bisherigen Tätigkeiten, diverser Praktika im Ausland und meiner Aufgeschlossenheit der neuen Stelle gegenüber, wurde ich zum Assessment Center nach Hamburg eingeladen.

    Nach zwei Runden wurden final 8 Kandidaten ausgewählt, die nun deutschlandweit an diesem Programm teilnehmen. Die Stelle ist eine Mischung aus Managementtätigkeiten im Unternehmen und einer engen Zusammenarbeit mit dem Visual Merchandising sowie dem Produktmanagement in Spanien.

     

    Du kommst ursprünglich aus Mainz, hast Dich aber für ein Studium in Berlin entschieden. Wieso diese Stadt und keine andere?

    Die Entscheidung für einen anderen Standort als Berlin stand für mich insofern fest, da Berlin die Modehauptstadt Deutschlands ist. Berlin hat noch diese Ehrlichkeit, die ich in jeder anderen deutschen Stadt vermisse.

    Individualität wird hier ganz groß geschrieben und man fühlt sich direkt aufgehoben – ohne verurteilt zu werden, wenn man mal nicht mit dem Strom schwimmt. Die Lebensunterhaltskosten sind sehr gering und was kulturell geboten wird ist wirklich mit Städten wie London oder New York vergleichbar.

     

    Du hast neben deinem Studium ein eigenes Label aufgebaut.
    Wie ist es dazu gekommen?

    Als ich noch als Lehrerin gearbeitet habe, sprach mich Kerstin Görling von Journelles an und gab mir die einmalige Chance meine Schals bei Ihr im Store, neben Marken wie Helmut Lang, Acne, Carven und vielen anderen, anzubieten. Das war die große Wende in meinem Leben. Ich kündigte meinen Job als Lehrerin und entschied mich für das Studium an der AMD in Berlin.

    Hier ist die Modeszene sehr breit aufgestellt, man läuft sich immer zweimal über den Weg. Zu den Hochzeiten der Fashionweek ist Berlin nun einmal der beste Zeitpunkt, um sich mit Menschen aus der Branche auszutauschen. Ist eine Tür einmal geöffnet, öffnen sich in Berlin gleich mehrere, da die Menschen hier sehr großen Wert darauflegen, sich gegenseitig zu unterstützen und Menschen mit Talent und Willen zu fördern. Das ist es, was Berlin auszeichnet und ich bereue keine Sekunde in diese Stadt gezogen zu sein.

     

    Wie ist es während dem Studium mit deinem Label weitergegangen?

    In Berlin und an der AMD angekommen, habe ich step by step mein Label evyi aufgebaut, das für hochwertigen, in Deutschland handgefertigten Strick aus unserem Familienbusiness steht. Mittlerweile stehe ich einen Schritt von einer GmbH Gründung entfernt, meine Orderzahlen belaufen sich in der Vororder auf 600 Stück und wir beliefern große, bekannte Läden nicht nur in Deutschland, sondern der Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Japan und den USA.

     

    Wie kann man die Fashionszene und das Studium am besten verbinden?

    Eine gute Selbstorganisation, optimales Zeitmanagement und ein regelmäßiges Vorarbeiten und vorheriges Fertigstellen von Hausarbeiten bzw. Projekten ermöglicht den Besuch der Shows und der Messen. Schließlich bietet der Studiengang 7 Semester, um dies zu üben.

    Wir waren häufiger auf den Shows und ich habe jedes Jahr mindestens einmal die Premium Messe besucht, um auf dem Laufenden zu bleiben, was sich derzeit in der Modebranche so tut und um Kontakte zu knüpfen.

    Neben meinem Studium an der AMD habe ich ein Unternehmen aufgebaut, als Studentische Aushilfe an der AMD gearbeitet und habe trotz allem immer Zeit gefunden, mir mindestens eine Show innerhalb der Prüfungsphase anzusehen, die nicht gerade zur Zeit meiner Klausur stattfand.

     

    Hast Du das Gefühl, dass Dir das Studium geholfen hat?

    In meinen Anfängen wusste ich noch nicht einmal, dass es eine Marge gibt, mit der in der Modebranche kalkuliert wird, dass es einen Unterschied zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis gibt oder, dass ein Modelabel neben dem Vertrieb auch Bereiche wie Marketing etc. und dergleichen zu beachten hat.

    Durch die Unterstützung der Dozenten, entstand ein Label, dass mittlerweile tatsächlich die Strukturen eines richtigen Unternehmens aufweist. Der Mix der unterschiedlichen Fächer hat mir einen Überblick über all das verschafft. Hätte ich ein normales BWL Studium absolviert, hätte ich mich wahrscheinlich auf einen Bereich spezialisiert, was mir nicht diese Allround-Wissen verschafft hätte.

    Auch die Mischung aus den praktischen und theoretischen Kursen war es, die mir persönlich sehr geholfen hat, dass Studium BWL-haltig, aber nicht unnötig BWL-lastig durchzuführen.

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