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“MNEME” – Natascha Ahl auf Shortlist der Graduate Fashion Foundation
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    “MNEME” – Natascha Ahl auf Shortlist der Graduate Fashion Foundation

    Mneme – die Muse der Erinnerung in der griechischen Mythologie. Natascha Ahl nutzte den psychologischen Aspekt des Erinnern als Inspirationsquelle für ihre Bachelor-Kollektion. Nataschas “MNEME” spiegelt den Einfluss unserer Gedanken modisch wider: von Oberflächlichkeit über Geschlechterrollen bis hin zu Nachhaltigkeit. Dafür wurde sie von der AMD für den International Fashion Digital Portfolio Award der Graduate Fashion Foundation London nominiert. Mit ihrer Idee und Umsetzung schaffte es die Wahl-Hamburgerin nun auf die Shortlist.

    Natascha Ahl ist sich sicher: Kleider machen Leute. Mit dem, was wir tragen, können wir zum einen beeinflussen, wie uns andere wahrnehmen. Zum anderen ist es eine Art, sich selbst auszudrücken – bewusst oder unbewusst. In ihrer Kollektion spielte Ahl mit diesem Unterbewusstsein, mit Erwartungen und Geschlechterrollen, mit sozialen Konstrukten. “Neben meinem Interesse für Geschichte und Ethnologie beeinflusste meine Reise durch die Subkulturen meinen kreativen Weg”, so Ahl. “Anders sein bedeutet neue Perspektiven zu haben.” Für ihre Kollektion hieß das, mit Drapagen und Pattern Cutting zu arbeiten, Stickereien mit der Hand aufzunähen und klassische Silhouetten neu umzusetzen.”Mein Ziel ist es, etwas zu erschaffen, dass ein Gefühl der Vertrautheit und der Neugier auslöst.”

    Das Gedächtnis sieht Ahl als Basis für Reflexion und Neuerfindung des Menschen – von Kulturgütern über die persönliche Entwicklung. Erinnerungen können also zu fast greifbaren Bildern werden. “Sie haben nicht nur auf uns einen Einfluss, sondern auch auf unsere Umwelt”, sagt die AMD-Alumna. “In diesem Zusammenhang habe ich mich damit beschäftigt, was uns als Erinnerung bleibt und wie wir mit Kunst zukünftige Einstellungen und Taten verändern können.”

    Dabei fokussierte sie sich auf nachhaltige Materialien: Ihre Recherche habe auf Spuren, die wir in der Natur zurücklassen, basiert. Das bedeutete auch, Materialien in Experimenten selbst herzustellen – das klappte mal besser, mal schlechter. “Auch das Scheitern mir dabei geholfen hat, neue Lösungen zu finden”, sagt sie. “Für mich sind Umweltschutz, Flexibilität und das individuelle Ausdrücken die wichtigsten Aspekte, um meine Inspirationen zu verwirklichen.” Auch in Zukunft möchte Ahl sich der Nachhaltigkeit in der Modebranche widmen und nachhaltige Projekte mit Konzepten und Kollektionen unterstützen. Die AMD wünscht ihr viel Erfolg beim Wettbewerb und ihrem weiteren Weg in der Modewelt.

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