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    Modejournalismus/Medienkommunikation

    Yves Tronnier hat das erreicht, wovon viele träumen: Einmal hinter die Fassade des bekanntesten Fashion Magazins der Welt zu blicken. Der angehende Modejournalist besucht den Ausbildungsgang Modejournalismus/Medienkommunikation in Düsseldorf und absolvierte sein Praktikum in der Moderedaktion der deutschen Vogue. Für sechs Monate arbeitete er an den aufwändigen Produktionen mit – und sammelte überraschende Erfahrungen.

     

    Wie war deine Zeit bei der Vogue in München?

    Alles in allem ein tolles Fazit – viel gelernt und viel mitgenommen.

     

    War es schwierig, einen Praktikumsplatz zu bekommen?

    Nein, im Rückblick eigentlich gar nicht so sehr – ich hatte mich auf eine Online-Stellenausschreibung in der Requisite initiativ beworben, die zu einem anderen Zeitpunkt ausgeschrieben war. Nach dem persönlichen Bewerbungsgespräch hat es letztlich geklappt.

     

    Was genau war deine Aufgabe?

    In der Requisite war ich für die Annahme und den Versand der Musterteile zuständig. Man wird ins kalte Wasser geworfen und arbeitet erst mal auf, was von den Shootings zurückkommt und nimmt Kontakt zu den PR-Agenturen auf. In der „heißen“ Phase des großen Februar-Shootings in Mailand war ich dann für alle Sendungen mit verantwortlich. Irgendwann hatte ich gefragt, ob ich beim Shooting dabei sein darf – das hat dann auch geklappt.

     

    Was war dein persönliches Highlight in dieser Zeit?

    Einerseits die Teilnahme an den Shootings und dann natürlich die Möglichkeit, viele High-Fashion Produkte der Saison ganz hautnah zu sehen – Teile, die man normalerweise in den Stores gar nicht zu Gesicht bekommt. Bereichernd fand ich, den ganzen Ablauf mitzuerleben, wie viel Arbeit die Produktion eines Hefts ist.
    Letztlich sieht man ja vordergründig immer nur die fertigen Seiten, dahinter steckt aber viel mehr Aufwand als man sich vorstellen kann! Man bekommt sehr viel mit von diesem Prozess.

     

    Bei der Vogue denken immer noch viele an den Film
    „Der Teufel trägt Prada…“- ein Klischee?

    Definitiv! Das Arbeitsklima im Condé Nast Verlag ist im Gegenteil sehr angenehm.
    Es hat mich richtig positiv überrascht hat, wie freundlich der Umgang miteinander ist. Und im Nachhinein haben sich dann alle noch sehr nett von mir verabschiedet, so dass ich immer das Gefühl hatte, als Teil des Teams integriert zu sein.

     

    Hat das Praktikum dich in deiner Berufswunsch bestärkt?

    In jedem Fall, ich wollte eigentlich immer schon in den Bereich Styling. Und ich weiß auch, dass man von der Pike auf alles lernen und erst mal klein anfangen muss.

     

    Konntest du Inhalte aus deiner Ausbildung in deinem Praktikum anwenden?

    In der Requisite hatte ich zwar mit Schreiben und Texten nicht so viel zu tun, aber man kommt natürlich mit Textilien in Kontakt – und lernt die Qualität der Teile zu schätzen und zu beurteilen. Man muss Einzelteile beschreiben, da hilft es schon, sich in Fächern wie Modedesign damit auseinandergesetzt zu haben. Die Funktionen der PR kannte ich aus der Theorie, aber jetzt kamen ganz konkret die Kontakte zu den großen PR-Agenturen dazu. Englischkenntnisse sind natürlich auch wichtig.

     

    Kann man als Praktikant bei der Vogue nur in der Requisite arbeiten?

    Insgesamt gibt es bei der Vogue vier unterschiedliche Bereiche, für die man sich bewerben kann: Beauty, Online-Journalismus, Requisite und Text. Im Bereich Beauty hatte ich eine andere AMD-Studierende aus München getroffen – zudem gab es Kontakte zu anderen Mitpraktikanten, die auch im Condé Nast Verlag arbeiten.

     

    Was würdest du Mitstudierenden für Ihr Praktikum raten?

    Grundsätzlich muss man sich mit der Materie auskennen: Interesse und Leidenschaft für den Beruf werden natürlich gerne gesehen, Engagement und Eigeninitiative sind ebenso sehr gefragt. Wenn man nichts zu tun hat, sollte man immer nachfragen, ob man andere unterstützen kann. Insgesamt sollte man Hilfsbereitschaft signalisieren und dem Team so positiv in Erinnerung bleiben.

     

    Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Das kann ich jetzt noch gar nicht sagen – es war ja zunächst nur ein Traum, für die Vogue zu arbeiten und das hat letztendlich geklappt. In fünf Jahren möchte ich meinen Bachelor in der Tasche haben und eine Weile im Ausland verbringen.

     

     

    Vielen Dank, Yves, für das Gespräch – und viel Erfolg für deinen weiteren Berufsweg!

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