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„Fast Fashion – fast umsonst“
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    „Fast Fashion – fast umsonst“

    So hieß der Titel des politischen Salons im Grillo-Theater in Essen, zu dem der Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Ev. Kirche im Rheinland (GMÖ) und  EXILE Kulturkoordination e.V am 4. Februar 2019 einlud. Mit auf dem Podium saß unsere Professorin Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch, die sich mit dem Thema gut auskennt, seit sie 2014 zusammen mit Ina Köhler BUY GOOD STUFF, einen Fair Shopping Guide, an der AMD in Düsseldorf ins Leben rief.  Die anderen Referenten waren Dietrich Weinbrenner, Beauftragter für Nachhaltige Textilien der Ev. Kirche von Westfalen und Andreas Schörter, Eigentümer des öko-fairen Konzeptladens Kong Island in Bochum. Claudio Gnypek von der GMÖ führte durch die Diskussion. Mit ungefähr 50 Besuchern entspann sich ein lebhafte Austausch über unseren Konsum von billiger Fast Fashion-Mode und den damit einhergehenden menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den sogenannten Billiglohnländern. Auf die Frage, ob heutzutage faire Mode ein Luxus sei, antwortete Prof. Hackspiel-Mikosch, dass die öko-faire Mode zwar noch einen Nischenmarkt darstellt, dieser aber rasant wächst. Das kann man an Fachmessen wie z.B. Neonyt in Berlin sehen, wo immer mehr nachhaltige Modelabel alternative Kleidung anbieten. Die Marktumfragen in verschiedenen Städten im Rahmen von BUY GOOD STUFF ergaben, dass die Preise eher im mittleren Bereich liegen und damit auch für viele Menschen eigentlich erschwinglich sind. Erfolgreiche nachhaltige Marken wie Armedangels aus Köln können in den letzten Jahren ein enormes Wachstum verzeichnen und immer mehr Modemarken setzen sich Nachhaltigkeit auseinander. Etliche Teilnehmer zeigten sich ratlos, was die Kriterien für ökologisch unbedenkliche und fair produzierte Kleidung seien. Sie wünschten sich mehr Aufklärung. Da konnte Prof. Hackspiel-Mikosch auf die  Internetseite www.buygoodstuff.de verweisen, die sie gemeinsam mit AMD-Studierenden aufgebaut hat. Diese informiert umfangreich über Standards und Qualitätssiegel der Nachhaltigkeit und zeigt attraktive nachhaltige Mode. Als Einkaufsratgeber informiert sie über das Angebot öko-faire Mode in immer mehr Städten: Neben Düsseldorf, Köln und Bonn folgen bald Berlin und das Ruhrgebiet. Öko-faire Mode ist kein Luxus, sondern sollte eigentlich selbstverständlich sein.

    Bilder:
    Von links nach rechts Andreas Schröter, Prof. Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch, Claudio Gnypek, Dietrich Weinbrenner (Fotos: Norman Bärenbrinker)

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