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Re’ad Summit 2017 des DMI
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    Re’ad Summit 2017 des DMI

    Ausgewählte Studierende von Mode- und Designmanagement (B.A.) waren kürzlich Teil der Branchendiskussion zur Digitalisierung und mitten unter rund 100 Branchenvertretern. In den Rheinterrassen in Düsseldorf hörten sie auf dem Re’ad Summit 2017 des DMIs (Deutsches Mode Institut) von Fortschritten, Wachstumsraten, neuen Technologien, aber auch von Stolpersteinen. Die Vorträge zu Glasfaserausbau, Datenkapazitäten, immersive 3D-Visualisierungsumgebung, Mock-Shop und PLM-Systeme waren nicht immer leichte Kost für den Nachwuchs: „Man versteht zwar nicht alles, aber es ist trotzdem super interessant.“ Trotzdem waren die Studierenden aus dem 3. Semester schlichtweg begeistert.

    Sie erfuhren, dass die Branche Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung hat.
    Sie hörten, dass sich viele neue Geschäftsmodelle entwickeln werden und dass wir – welche Freude – in einer der spannendsten Zeiten leben, die wir je hatten.
    Harald Rickmann von der Telekom erinnerte alle Zuhörer kurz an Joseph Schumpeter und identifizierte die Digitalisierung als „schöpferische Zerstörung“ mit vielen Chancen. Ganz real erlebten die Studierenden auch die Farbexperten von X-rite Pantone, die ihren Scanner TAC7 präsentierten, der physische Materialproben erfasst und in digitale Daten übersetzt und die dazugehörige Virtual Light Box, die Materialien direkt in die 3D-Simulation übersetzen und darstellen kann. Diese Technologien nutzen neben Automobilkonzernen auch die Big Playern der Bekleidungsbranche.
    Bis zu 20.000 Meter Stoff werden dort von drei dieser Scanner im Zwei-Schicht-Betrieb gescannt. Auch das Bielefelder Unternehmen Brax setzt auf die digitalen Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette, bindet u.a. Vidya 3D von Assyst, PLM, E-Commerce, Mock-Shop und Cloud-Systemen ein.

    Pearl Izumi dagegen, eine Tochterfirma der japanischen Firma Shimano und die
    Must-have-Marke für Radprofis schlechthin, tastet sich über die 3D-Visualisierungen ausgehend vom 2D-Design vor. Ziel ist die Zeit- und Geldersparnis in der Kommunikation, aber auch eine schnellere Visualisierung u.a. bei Sonderformen für Großkunden. Der Individualität dient auch der digitale Stoffdruck, wie der Londoner Designer Richard Quinn berichtete. Vier Tage Zeit hatte er, um ein partiell bedrucktes Bühnenkostüm für Lady Gaga zu realisieren.

    Es ist viel in Bewegung und die Studierenden nahmen mit, dass es für die Unternehmen kein Patentrezept im Umgang mit der Digitalisierung gibt, sondern individuelle Lösungen, Kooperationen und Partnerschaften notwendig sind. Dozentin Regine Hövelmann, die den Kurs in Trendanalyse unterrichtet, dankte dem DMI ausdrücklich für die Möglichkeit, den Studierenden diese Einblicke zu gewähren. „Dieses Forum ist per se eine wichtige Diskussionsplattform für die Branche, aber darüber hinaus eine fantastische Gelegenheit für unsere Studierenden, die aktuellen Diskussionen rund um das Thema Digitalisierung in der Branche zu verfolgen.
    Auf diese Weise können die Studierenden besser einschätzen, auf welcher Entwicklungsstufe wir uns befinden und welche Themen aktuell diskutiert werden. Diese Praxisnähe ist uns extrem wichtig.“

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