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Contemporary Muslim Fashions – Gemeinsame Exkursion zur Ausstellung in Frankfurt
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    AMD News

    Contemporary Muslim Fashions – Gemeinsame Exkursion zur Ausstellung in Frankfurt

    Contemporary Muslim Fashion

    Foto 1: Muslim Fashions MAK Frankfurt. Foto: Lisa Nguyen

    Foto 2: Hamburger DM-Studierende mit Prof. Dr. Leutner. Foto: Sabine Ulrich

    Foto 3: Mode aus Afrika und Malaysia. Foto: Lisa Nguyen

    Foto 4: Wadha Al Hajri für Wadha, Mantel Spring/Summer 2017, Seidenorganza mit Cutwork und Stickerei. Foto: Dietlind Witti

    Foto 5: Melinda Looi, Ensemble, Kollektion „Sunset in Africa“ 2012, Kaftankleid

    Contemporary Muslim Fashions – Gemeinsame Exkursion zur Ausstellung in Frankfurt

    Studierende des AMD-Studiengangs Mode- und Designmanagement (B.A.) aus Hamburg und Wiesbaden besuchten die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt am Main.

     

    Im Rahmen der Studienfächer Modegeschichte und Modetheorie bei Prof. Dr. Petra Leutner hatten sich die TeilnehmerInnen schon mit dem Thema beschäftigt. „Ich habe bereits ein Referat über ‘Modest Fashion’ gehalten, aber es war extrem wichtig, noch so viele neue Aspekte direkt zu erleben,“ sagt AMD-Studentin Lisa Nguyen aus Hamburg.

    Modest Fashion

    „Modest Fashion“ ist der Oberbegriff für zurückhaltende, körperbedeckende Mode, die ein Trend ist, der weit über religiös begründete Kleiderordnungen hinausgeht. Er beherrscht besonders im Internet einen beträchtlichen Teil des Modemarkts. Die umfangreiche Schau wurde von vielen kritischen Stimmen begleitet, weil die Kleidervorschriften für muslimische Frauen oft als Unterdrückung erfahren werden.

     

    Die Ausstellung zeigt das Video einer iranischen Frau, die man zu Stockhieben und Gefängnis verurteilte, weil sie demonstrativ gegen jene Vorschriften verstoßen hatte, aber auch das Video einer muslimischen Rapperin, die das Tragen des Kopftuchs besingt. Die Exponate reichen von Variationen der Abaya, eines Umhangs, der als Ausgangskleidung getragen wird, über körperbedeckende Sportswear bis zu prächtigen, reich verzierten Entwürfen der islamischen Haute Couture.

     

    Ein Raum ist vornehmlich Kollektionen aus Malaysia und Afrika gewidmet. Auch Chanel, Dolce und Gabbana und Dior oder DesignerInnen wie Mary Katrantzou schufen Roben für islamische Frauen, und so wird auch ein Modest-Outfit von Beyoncé gezeigt, das sie allerdings freizügig interpretierte.

     

    Die Studierenden waren von der Vielfalt und unglaublichen Schönheit der Kleider begeistert, aber auch beeindruckt von den Beschränkungen, unter denen Frauen in streng islamischen Ländern leben müssen.

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