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AMD Professorin @ oikos Winter School
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    AMD Professorin @ oikos Winter School

    AMD-Professorin Elisabeth Hackspiel-Mikosch sprach vor internationalen Gästen und Studierenden an der Universität Witten-Herdecke anlässlich der 13. oikos Winter School.

    Auch die Disukussionsrunde mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Modebranche grief aktuelle und spannende Fragen auf:  Welche Verantwortung tragen Modefirmen, die in Billiglohnländern produzieren lassen? Wie sehen die Arbeitsbedingungen aus und was kann man unternehmen, um diese zu verbessern?

    oikos ist eine internationale Studentenorganisation, die sich für nachhaltiges Wirtschaften und Management einsetzt https://oikos-international.org. Sie organisiert weltweit Studenten-Konferenzen und vergibt Stipendien. Sechs Studierende der Universität Witten-Herdecke hatten zu einer einwöchigen Winter School zum Thema „Sustainability in the Fashion Industry. You call it Eco. We call it Common Sense“ eingeladen. Vom 5.-11. März 2017 diskutierten Studenten aus aller Welt in Vorträgen, Seminaren und Workshops mit namhaften Referenten über viele Aspekte des komplexen Themas.

    Unsere Professorin Elisabeth Hackspiel-Mikosch referierte über Siegel und Standards für ökologische Produktionsweisen und faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Sie forderte die Studierenden auf, kritisch die Kriterien der verschiedenen Siegel und Standards zu bewerten. Einige Teilnehmer waren extra aus den Produktionsländern Indien, Bangladesch und Italien zu der Winter School
    nach Deutschland angereist und konnten so von ihren praktischen Erfahrung berichten. Das Interesse und Engagement der Studierenden für das Thema war sehr beeindruckend.

    Am Abend luden die Studierenden zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit dem Thema „The common sense journey: How can sustainable fashion work for all?“ ein. Auf dem Podium diskutierten Vertreter der verschiedenen Interessensgruppen – zusätzlich konnte sich jeder aus dem Publikum auf einen sog. „heißen“ Stuhl auf das Podium setzen, um eine Frage zu stellen oder mitzudiskutieren. So entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion zur Verantwortung von Modefirmen sowie Engagement zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern. Während Ansgar Lohman, Bereichsleiter CSR von KiK Textilien, die sozialen Aktivitäten von KiK verteidigte, erinnerte Jean Lambert , Mitglied des Europäischen Parlaments von The Green Party (GB), an den langen Kampf der europäischen Gewerkschaften für gerechte Arbeitsbedingungen in Europa, der noch lange nicht vollendet ist. Lars Doemer von der Consulting-Firma “GoBlu“ schilderte von seiner Erfahrung als Unternehmensberater und davon, wie schwer es ist die Verhältnisse in Ländern wie Bangladesch zu verändern.

    Prof. Hackspiel-Mikosch appellierte an die Verantwortung aller Beteiligten. Ihrer Meinung nach müssen die Kunden, die Unternehmen, die Politik und die Presse mehr Verantwortung übernehmen, um die Probleme zu lösen. Nur so lange der Diskurs engagiert fortgeführt wird, kann sich auch etwas ändern.

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