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Forschungsschwerpunkt IV
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    Forschungsschwerpunkt IV

    Forschungsschwerpunkt IV

    RÄUME UND VIRTUELLE REALITÄTEN

    Key Words: Raumkonzept, Innenarchitektur, Raumtheorie, Virtuelle Realität, 3D-Animation, Technik, Visuelle Kommunikation, Ideengeschichte

    Beteiligte Forscher: Prof. Vera Doerk, Prof. Ralf Lobeck, Prof. Stephan Exsternbrink, Prof. Dr. Petra Leutner, Prof. Dr. Michael Schlese, Prof. Dr. Elke-Katharina Wittich, Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger

    Die Bereiche 3D und Virtuelle Realitäten (VR) prägen die Gestaltung der Gegenwart zunehmend. Der Fachbereich-Design legt daher einen Schwerpunkt seiner Forschungen auf die virtuelle Darstellung von Entwicklungsprozessen des Designs im Raum und die Generierung von virtuellen Realitäten etwa mittels der VR-Brille. In der Designbranche sind beide Bereiche bereits verbreitet. In Theorie und Praxis eröffnen sich dadurch neue Forschungsperspektiven, die die Rolle des Gestalters und des Betrachters vor neue Herausforderungen stellen. Wahrnehmungsprozesse und deren Prägung durch neue Techniken sind wichtige Parameter der Mediengeschichte, die das Handwerk fundamental verändern. Entwicklungsprozesse so wie Form und Funktion der visuellen Kommunikation sind als Simulationskunst grundlegend neu zu denken.

    Die 3D-Animation am Computerbildschirm prägt in einigen Produktionsbereichen, etwa der Automobilbranche, bereits den Alltag des Designers. Modedesigner der Bekleidungsbranche befassen sich ebenfalls zunehmend mit der Konzeption und Entwicklung ihrer Produkte und Artefakte am Computer. Arbeitsschritte beschleunigen sich ebenso, wie die virtuelle Sichtbarkeit des Entwicklungsablaufs neue Dimensionen gestalterischer Möglichkeiten eröffnet.

    Die Möglichkeit, durch VR-Brillen und Kopfhörer audiovisuell neue Räume und Welten zu erleben, stellt die Betrachter vor ein erweitertes Wahrnehmungsphänomen, das sich von der konsumorientierten zur erlebten Haltung verlagert. Die Generierung von Virtuellen Realitäten stellt Gestalter und Filmemacher vor bisher unbekannte Herausforderungen, denn Ziel ist stets, dass der Betrachter durch seine Kopfbewegung aktiv im Wahrnehmungsprozess involviert ist und nach Objekten oder Bewegungen suchen kann. Gegenwärtig stehen wir am Anfang der Entwicklung, mit deren weiterem Verlauf VR-Erlebnisse in naher Zukunft auf das berufliche und private Leben deutlichen Einfluss nehmen werden.

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