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2016 Publikation: BUY GOOD STUFF
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    2016 Publikation: BUY GOOD STUFF

    Forschungszentrum Kleidung & Gesellschaft

    BUY GOOD STUFF – Marktforschungsprojekt zu Nachfrage und Angebot öko-fairer Kleidung in deutschen Einkaufsmetropolen

    Seit 2014 engagieren sich Lehrende und Studierende der AMD Akademie Mode & Design für das Forschungsprojekt der angewandten Wissenschaften BUY GOOD STUFF. Ziel ist es, die Nachfrage und das Angebot ökologisch nachhaltiger und fair produzierter Kleidung in deutschen Einkaufsmetropolen zu ermitteln und daraus einen attraktiven Einkaufsratgeber zu gestalten. Die Studierenden unternehmen dazu flächendeckende Umfragen im Mode-Einzelhandel der Städte oder Regionen, werten diese statistisch aus und fassen das Ergebnis in einem Einkaufsführer zusammen. Ferner verfassen die Studierenden Porträts von sogenannten Concept Stores, die sich auf den Verkauf von öko-fairer Kleidung spezialisieren. Sie berichten über lokale Modedesigner und Modemarken, die nachhaltige Mode gestalten und produzieren. Schließlich bietet BUY GOOD STUFF eine Fülle an allgemeinen Information rund um die Probleme konventionell hergestellter Mode und den Alternativen der nachhaltigen Mode.

    Studierende des Düsseldorfer Standortes entwickelten das Konzept und die Gestaltung von BUY GOOD STUFF, inklusive attraktiver Modefotostrecke. Sie begannen mit der Stadt Düsseldorf 2014 und veröffentlichten das Ergebnis in einer Broschüre (102 Seiten), die kostenlos mit einer Auflage von 10.000 verteilt wurde. 2015 folgte die Umsetzung in die Apps BUY GOOD STUFF für Tablet und Smartphone. 2016 erforschten Studierende des Düsseldorfer Standortes den Markt von Köln in Kooperation mit dem Frauenrechtsverein FEMNET e.V. und in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln. Auch hier produzierten sie zunächst eine gedruckte Ausgabe (144 S.) mit einer Auflage von 10.000 Stück, die ebenfalls kostenlos verteilt wurde. 2017 erschien BUY GOOD STUFF als interaktive GPS-fähige Internetseite (www.buygoodstuff.de). Eine Studentin des Studiengangs Marken- und Kommunikationsdesign entwickelte das Logo für BUY GOOD STUFF, das die AMD als Marke inzwischen hat schützen lassen. Sowohl die Düsseldorfer als auch die Kölner Ausgabe erfreuten sich einer großen Presseresonanz. Es ist geplant, dass BUY GOOD STUFF immer mehr Städte aufnehmen wird. Zurzeit arbeiten Studierende der AMD Berlin an einer Berliner Ausgabe unter der Leitung von Prof. Dr. Ingo Rollwagen und in Kooperation mit der TU Berlin. Weitere Städte wie Hamburg und die Region des Ruhrgebiets sind in Planung und werden teilweise in Kooperationen mit anderen Hochschulen durchgeführt.

    Die Ziele des Projektes der angewandten Wissenschaften sind vielfach: Es will den aktuellen Markt mit Nachfrage und Angebot öko-fairer Mode erkunden. Ferner will es die Kunden über die ökologischen und sozialen Probleme der konventionellen Mode aufklären und das reichhaltige Angebot der Alternativen aufzeigen. BUY GOOD STUFF will als modisch orientierte Publikation beweisen, dass entgegen häufig geäußerter Vorurteile öko-faire Mode attraktiv sein kann und eine große Bandbreite an Zielgruppen mit einem großen Angebot von Modestilen ansprechen kann. Ferner will BUY GOOD STUFF den Einzelhandel für das Thema sensibilisieren und hier zu einem Umdenken beitragen. Schließlich bildet das Projekt AMD Studierende als zukünftige Führungskräfte der Modebranche zu einem wichtigen zukunftsträchtigen Thema der Mode aus. Das Projekt soll ihnen bewusst machen, dass sie selber besondere Verantwortung tragen und zu einer Lösung der ökologischen und sozialen Probleme wesentlich beitragen können. Schließlich will BUY GOOD STUFF den öffentlichen Diskurs über wichtige ethische Themen der Gesellschaft und der Mode-Wirtschaft vorantreiben.

     

    CREDITS

    • Logo von BUY GOOD STUFF (Entwurf: Begüm Asci)
    • Cover von BUY GOOD STUFF, Düsseldorf
    • Cover von BUY GOOD STUFF, Köln
    • Die AMD-Studierenden Leonie Bender und Johanna Dahmen befragen Kölner Konsumenten (Foto Simon Leipelt)
    • Redakteure und Förderer von BUY GOOD STUFF Köln. Von links nach rechts: Shannon-Laura Aiello (AMD-Studentin), Britta Munkler (stv. Bezirksgeschäftsführerin ver.di Bezirk Köln), Annika Cornelissen (Projektleiterin, FEMNET e.V.), Wilson Budde-Iser (Projektreferent, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW), Prof. Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch (Projektleiterin, AMD), Dr. Gisela Burckhardt (Vorsitzende von FEMNET e.V.), Martina Patzek (Niederlassungsleiterin der quirin bank Köln), Foto: Kristina Klecko
    • Zeitraum

      Beginn 2014 – fortlaufend

    • Forschungsleitung

      Prof. Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch Dipl.-Des. (FH) Ina Köhler

    • Forschergruppen

      Studierende der Studiengänge: Mode- und Designmanagement (B.A.), Modejournalismus und Medienkommunikation (Berufsfachschul-Ausbildungsgang), Marken- und Kommunikationsdesign (B.A.) und weitere Lehrende der AMD an den einzelnen Standorten

    • Drittmittelförderung

      Öffentliche Fördermittel u.a. durch Engagement Global, NRW Stiftung Umwelt und Entwicklung, Stadt Düsseldorf, Stadt Köln, bisher ca. 70.000 Euro

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    Hochschule Fresenius AMD Akademie Mode & Design

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