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Backstage bei der London Graduate Fashion Show
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    Backstage bei der London Graduate Fashion Show

    Die Mode Design (B.A.) Absolventen Cedric Grünewaldt und Gabriela Sanchez wurden ausgewählt, ihre Kollektion “The Vulgar Men” bei der London Graduate Fashion Week 2018 zu zeigen. Im Interview erzählt Cedric Grünewaldt von seinen Eindrücken hinter den Kulissen der internationalen Show.

    Was waren eure Highlights in London?

    Für mich gab es nicht nur ein bestimmtes Highlight. Das ganze Event, zu jeder Zeit und mit all seinen Momenten war ein unvergessliches Erlebnis. Ich liebe London und das Lebensgefühl dieser Metropole! Nicht nur, weil es sich um eine der berühmtesten Modestädte handelt. Wenn ich mich aber für ein Highlight entscheiden müsste, dann war es natürlich unsere Show. Wir waren sehr aufgeregt und gespannt, wie sich die Kollektion auf dem Laufsteg im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.  Und vor allem wie sie bei der Jury ankommt! Leider war der Moment als “The Vulgar Men” gezeigt wurde, viel zu kurz. Verständlich, da wir nur sechs von unseren insgesamt zwölf Outfits zeigten. Wir haben ein gutes Feedback erhalten, was unsere Aufregung sofort in Glücksgefühle umgewandelte. Mein kleines Abschlusshighlight war, als Gabi und ich während des Gala Events auf die Vorstellung unserer Kollektion und die Erlebnisse in London anstoßen konnten.

    Welche Persönlichkeiten habt ihr getroffen?

    Wir haben viele bekannte Gesichter der Branche gesehen. Modejournalisten, Chefredakteure, Mode-Blogger, einige Designer und viele mehr. Mit manchen hatte man auch die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen. Am interessantesten war ein kleiner Panel Talk vor unserer Show. Unter anderem war auch hier der Designer Christopher Raeburn als Gast geladen, dessen Kollektionen und Arbeiten Gabi und mir gut gefallen. Sein Name ist nicht nur bekannt in der Londoner Modeszene. Er ist international erfolgreich und somit für jeden Jungdesigner ein Vorbild.

    Welche Erfahrungen nehmt ihr mit?

    Ich glaube, dass wir viel gelernt haben. Wir hatten während des Studiums mit unserer Kollektion aus dem vierten Semester bei einem Wettbewerb der Serbia Fashion Week teilgenommen und sind später zum Finale mit unserer ganzen Kollektion nach Serbien geflogen. Natürlich waren dort keine 50 anderen Kollektionen und es war ein kleineres Event, aber für uns war es der erste internationale Kontakt. Es ist halt doch immer noch was anderes, wenn man professionell mit anderen eine Show organisiert, anstatt seine Abschlussshow mit seinem Kurs aus dem Studium.

    Vor London hatten wir großen Respekt. Uns war klar, dass sich dieses Event in einer ganz anderen Größenordnung befindet. Aber man wächst mit seinen Aufgaben, oder nicht? Wir beide haben aus den Erfahrungen gelernt, dass wir als Team viel erreichen können und man keine Angst vor Aufgaben haben sollte, die vielleicht auf den ersten Blick eine Herausforderung darstellen. Denn nicht erst am Ende haben wir zusammen mit den Organisatoren und den internationalen Studenten vor Ort professionell als Team zusammengearbeitet und eine unvergessliche Show auf die Beine gestellt.

    Nehmt ihr Einflüsse für zukünftige Designs mit?

    Die Graduate Fashion Week in London war für uns eine einzigartige Möglichkeit zu sehen, wie die Arbeiten anderer Studenten in unserem Alter aussehen. Wir haben außergewöhnliche Designs und Innovation von Absolventen der ganzen Welt bewundern zu dürfen. Es war sagenhaft, wie die Kollektionen sich voneinander unterscheiden. Die Handwerkskunst vieler war beeindruckend. Viele haben auch wie wir ungewöhnliche Materialen und moderne und kräftige Farben gewählt und sich auf eine große Detailvielfalt konzentriert. Die anderen Arbeiten waren sehr inspirierend.  Interessant war auch, wie die anderen Designer aktuelle Themen, wie unkonventionelle Mode, Dekonstruktion im Schnitt und der Gender- Thematik interpretierten und wie sie sich von unserer unterscheiden. Letztendlich haben wir uns darin bestätigt gefühlt, als Designer die Grenzen der Akzeptanz in der Mode immer weiter voranzutreiben. Dies war nicht nur für uns persönlich, sondern auch für unsere Kollektion “The Vulgar Men” eines der wichtigsten Ziele.

    Habt ihr euer Netzwerk erweitert?

    Durch das Event haben wir natürlich viele andere Studenten kennengelernt. Die Arbeit mit ihnen haben wir sehr genossen. Wir haben über vieles miteinander gesprochen. Über unsere Arbeiten und Kollektionen, wovon wir uns inspiriert haben lassen, wie wir es realisiert haben und vor allem, wie wir die Zeit erlebt haben. So konnten wir viele neue Kontakte knüpfen, aus denen möglicherweise die ein oder andere langjährige Freundschaft werden kann. Es ist gut, in der Branche so viele Kontakte wie möglich zu haben. So ein Netzwerk kann viele Vorteile haben.

    Wie hat sich die AMD im internationalen Umfeld präsentiert?

    Die AMD hat mit der Graduate Fashion Week in London bewiesen, dass sie sich international positionieren und mit angesehen Universitäten aus aller Welt konkurrieren kann. Mit der AMD und ihren Möglichkeiten im Hintergrund haben wir die nötige Unterstützung erhalten. Ohne sie wäre all das nicht möglich gewesen.

    Wie war die Zusammenarbeit mit internationalen Hochschulen?

    Um eine so große Show zu realisieren, muss hinter den Kulissen alles funktionieren. Ohne die nötige Professionalität wäre dies nicht möglich gewesen. Wir waren nur ein Duo von insgesamt über 50 anderen Studierenden und hatten gemeinsam das gleiche Ziel, nämlich eine erfolgreiche Show ohne Zwischenfälle. Obwohl es Backstage wie bei jeder Show mit der Zeit und vor dem Opening immer stressiger wurde, haben alle die nötige Ruhe behalten und zusammengearbeitet. Wir haben uns bei Problemen und Fragen gegenseitig geholfen. Am Ende waren wir zwar Konkurrenten, einen Konkurrenzkampf gab es aber nie. Es war eher schon so, als würde man manchen schon sein ganzes Studium kennen.

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