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Marcel Mentzel & Viviane Rath
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    Marcel Mentzel & Viviane Rath
    Morphine-Collective

    AMD Alumni Marcel Mentzel & Viviane Rath

    Interview mit Marcel Mentzel & Viviane Rath

    Woran arbeiten Sie aktuell? 

    Viviane: Nachdem unser Kooperationsprojekt mit einem klassischen Architekturbüro, für dessen Projekt wir Raumkonzeptionen planen und Ideen visualisieren, momentan ruht, arbeiten wir für ein Unternehmen, welches im Eventbereich eigene Locations betreibt und darüber hinaus Planung und Umsetzung anbietet. Wir erarbeiten mit den Inhabern gemeinsam die Markenkommunikation, die sich dann generell in allen Kanälen wie Website, Print oder Social Media zeigen soll. 

    Marcel: Zudem verfolgen wir aktuell das eigene interne Projekt, neben unserem Office einen weiteren Raum als Werkstatt herzurichten, sodass wir auch praktisch an neuen Ideen arbeiten können… und wir freuen uns darauf zumindest einen Teil unseres Highlight-Projektes THE HALO CLUB aus unserem Gründungsjahr 2019 mit professionellen Fotos in Kürze veröffentlichen zu können. 

    Wenn Sie auf Ihre Zeit an der AMD zurückblicken: Was waren Ihre persönlichen Highlights? 

    M: Eines meiner Highlights war, die Fashion Shows an der AMD zu besuchen und zuletzt auch die Möglichkeit, selbst durch meinen gemeinsamen Bachelor mit dem Modedesigner Lukas Viering eine Kollektion bei der Bachelor-Fashion-Show zeigen zu dürfen. Generell war es ein Highlight eine solche interdisziplinäre Bachelorarbeit zwischen Interior Design und Modedesign durch die AMD ermöglicht zu bekommen. Aber genauso gerne erinnere ich mich an die Wochenend-Sessions im Computerraum, um an den Uniprojekten zu arbeiten, bis der Schließdienst einen um 22 Uhr rausgeschmissen hat. Warum man irgendwann die Räume verlassen musste, ist mir allerdings ein Rätsel geblieben. 

    V: Für mich war die Zusammenarbeit mit den Koreanerinnen und Koreanern im 5. Semester sehr spannend. Ich bearbeitete mit einem der Studierenden das Thema Illusion im Fach Mediale Raumgestaltung und war zugleich überrascht und begeistert, wie unterschiedlich unsere Arbeitsweisen waren. Bei dieser Fusion erkannte auch ich die Sinnhaftigkeit von interdisziplinärer Zusammenarbeit und wie dadurch ganz neue Level erreicht werden können. 

    Was haben Sie an der AMD gelernt, das für Ihren Beruf besonders wichtig ist? 

    V: Das Studium an der AMD hat meiner Ansicht nach stärker den konzeptionellen Ansatz, nicht nur Fähigkeiten im Bereich des Interior Designs, sondern auch eine gewisse interdisziplinäre Ansicht gelehrt zu bekommen, welche Typografie zum Beispiel zu welcher Architektur oder Innenarchitektur passt. Ein Interior Design ist immer nur ein Teil der Markenkommunikation eines Unternehmens. Also muss man verstehen lernen, wie sich dieses im Kontext der Marken- oder Unternehmensidentität einfügen lässt, oder worauf es Auswirkung haben kann. 

    M: Wir haben diesen Vorteil schon im Gründungsjahr innerhalb unseres ersten größeren und in kompletter Eigenregie geplanten Bauvorhabens bemerkt, als wir die Anfrage bekamen, auf dem Kiez einen Club auf zwei Etagen komplett umzubauen. Im Zuge der Neugestaltung haben wir sowohl für die im EG neu geplante Barlocation als auch für den gesamten Club mit seinen unterschiedlichen Bars und Dancefloors ein neues Logo entwickelt. 

    Was möchten Sie aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben? 

    M: Seid engagiert! Glaubt nicht, dass das private Studium einem alles an Wissen servieren kann. Ich kann nur empfehlen, so früh wie möglich parallel zum Studium in dem Fachbereich einen Teilzeitjob oder freiberufliche Aufträge anzunehmen, auch wenn man das als Studierender finanziell nicht unbedingt braucht. Es hat uns geholfen, direkt in die Selbstständigkeit zu gehen und zeigt die Unterschiede zwischen der „echten“ Welt und dem Hochschulkontext, in dem man verständlicherweise viel mehr Zeit hat. Inhalte, die wir im Studium in einem Semester erarbeiten konnten, erledigen wir jetzt innerhalb einer Woche. 

    V: Das Interdisziplinäre, so viele Designdisziplinen unter einem Dach zu haben, ist sehr viel Wert. Das sollte man nutzen. Die Welt braucht keine »Fachidioten« mehr, sondern Menschen, die Zusammenhänge begreifen. Genauso ist es ein sehr großer Vorteil, mit den Professorinnen und Professoren in einem so direkten Verhältnis an der AMD zu studieren. Diesen intensiven Austausch zu haben, ist an anderen Hochschulen nicht so einfach möglich. 

    Weitere Alumni

    Hochschule Fresenius AMD Akademie Mode & Design

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