Die AMD bildet seit 1989 Schnitt- und Fertigungsdirektricen aus. In der zwölfmonatigen Ausbildung schulen die angehenden Direktricen ihr Proportionsgefühl und lernen, Passformen zu beurteilen. Die Unterrichtsinhalte bauen aufeinander auf und orientieren sich an der Praxis:
Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung durch ein Gremium der Handwerkskammer.
Die Ausbildung beginnt jährlich im Herbst und dauert zwölf Monate.
Der Unterricht findet an vier Tagen in der Woche statt.
Ohne die perfekte Umsetzung bleibt jedes Design nur ein Stück Papier. Direktricen interpretieren den Entwurf in Form eines manuellen Schnittes oder mit Hilfe des Computers. Dabei arbeiten sie eng mit Designern in den Entwurfsabteilungen und Schneiderinnen im Musteratelier zusammen. Direktricen müssen ein gutes Gespür für Trends entwickeln und verschiedene Materialien bei der Schnitterstellung berücksichtigen.
Schnitt- und Fertigungsdirektricen arbeiten sowohl im kreativen Erstschnitt als auch im technischen Bereich der Produktionsschnitterstellung. Sie setzen ihr Know-how in der Arbeitsvorbereitung, der Produktionsüberwachung im In- und Ausland sowie in der Qualitätsprüfung und -entwicklung ein.